Niemals Vergessen

Am 20. Januar 2015 jährt sich die Niederschlagung der
aserbaidschanischen Unabhängigkeitsbewegung in Baku durch die Truppen
der Sowjetunion. Der sogenannte „Schwarzer Januar“ forderte das Leben
mehr als 160 Menschen, Hunderte wurden verletzt. Der Schwarze Januar
wird als die Wiedergeburt der Republik Aserbaidschan angesehen und ist
eines der Ereignisse, bei dem die Sowjetunion mit Gewalt gegen
Andersdenkende vorging und um ihr Überleben kämpfte. Die blutigen
Ereignisse am 19./20. Januar 1990 war in der Tat ihre letzte
Aggression und bedeutete somit faktisch das Ende der Sowjetunion.

Nach der Art und Weise, wie man gegen die Zivilbevölkerung vorgegangen
wurde, kann man nur mit den früheren Aggressionen der Sowjetarmee in
Budapest (1956) und in Prag (1968) vergleichen.

Jan.15.2015