Im Aserbaidschanischen Kulturzentrum in Wien wurde die Einzelausstellung „Aserbaidschan – ein Land im Gedächtnis der Farben“ des Volkskünstlers Ashraf Heybatov eröffnet.
In der Ausstellung, die dem 75-jährigen Jubiläum des renommierten Künstlers gewidmet ist, stehen die Natur Aserbaidschans, seine historischen Stätten, einfache Menschen sowie nationale Bräuche und Traditionen im Mittelpunkt.
Die Leiterin des Aserbaidschanischen Kulturzentrums, Leyla Gasimova, informierte die Gäste über die Ausstellung und betonte, dass der Künstler in den präsentierten Werken nationale und kulturelle Traditionen meisterhaft mit zeitgenössischen Ausdrucksformen verbindet. In Heybatovs Schaffen treten Farbe, Erinnerung und nationale Identität als zentrale künstlerische Leitbegriffe hervor. Seine Gemälde zeigen Aserbaidschan nicht nur als geografischen Raum, sondern als Ort des geistigen Gedächtnisses, der Zugehörigkeit und der dauerhaften Verbundenheit. Landschaften, menschliche Figuren und Stimmungen werden dabei weniger gegenständlich als vielmehr in emotionaler und philosophischer Interpretation dargestellt.
In seiner Ansprache erklärte der Volkskünstler Ashraf Heybatov, dass Themen rund um Aserbaidschan den Kern seines künstlerischen Schaffens bilden. In den letzten Jahren habe er dieses Themenspektrum erweitert und verstärkt Werke geschaffen, die der gesamttürkischen Welt gewidmet sind. Der Künstler, der seine Arbeiten bereits zum zweiten Mal in Wien präsentiert, äußerte anlässlich seines Jubiläums seinen Dank für die Organisation der Ausstellung.
Hervorzuheben ist, dass Ashraf Heybatov für seine Verdienste im Bereich der Kunst mit zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt wurde. Er trägt den Ehrentitel „Volkskünstler der Republik Aserbaidschan“, ist Mitglied der UNESCO-Künstlerföderation und Träger des internationalen Diploms „Friedensbotschafter“. Darüber hinaus ist er Ehrenmitglied des Aserbaidschanischen Künstlerverbandes sowie Mitglied mehrerer internationaler Organisationen, darunter der Deutsch-Aserbaidschanischen Freundschaftsgesellschaft und des Bundes Deutscher Künstler.