Veranstaltung anlässlich des 13. Jahrestages der Gründung des Aserbaidschanischen Kulturzentrums

13 Mai 2026, 19:00
Bellariastraße 8, 1010 Wien, Österreich

Am 13. Mai wurde in Wien anlässlich des 13. Jahrestages der Gründung des Aserbaidschanischen Kulturzentrums eine feierliche Veranstaltung organisiert.

An der im Aserbaidschanischen Kulturzentrum stattfindenden Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter des in Wien akkreditierten diplomatischen Korps und internationaler Organisationen, Partnerinstitutionen des Kulturzentrums, Mitglieder der österreichischen Öffentlichkeit sowie in Österreich lebende Landsleute teil.

Die Leiterin des Aserbaidschanischen Kulturzentrums, Leyla Gasimova, sprach über den Entwicklungsweg der Institution seit ihrer Gründung. Sie betonte, dass sich das Kulturzentrum in den vergangenen 13 Jahren zu einer bedeutenden Plattform entwickelt habe, die in Wien zur Förderung des interkulturellen Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses beiträgt. In diesem Zeitraum wurden Konzerte, Ausstellungen, Literaturabende, Filmvorführungen, Vorträge, Sprachkurse, Bildungsprojekte sowie zahlreiche interkulturelle Veranstaltungen organisiert. Besonders hervorgehoben wurden die Novruz-Feierlichkeiten, die Teilnahme am Projekt „Lange Nacht der Museen“, Ausstellungen aserbaidschanischer Künstler, Präsentationen zur aserbaidschanischen Literatur und Geschichte, Projekte für Schülerinnen und Schüler sowie Musikprogramme, die einen wichtigen Beitrag zur Bekanntmachung der aserbaidschanischen Kultur in Österreich leisten.

Es wurde darauf hingewiesen, dass das Aserbaidschanische Kulturzentrum heute nicht nur ein Ort der Kultur und Kunst, sondern zugleich eine bedeutende Brücke zwischen Aserbaidschan und Österreich ist. Im Zentrum werden außerdem Kooperationsprojekte in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Sport umgesetzt sowie Schachturniere und verschiedene Bildungsprogramme organisiert.

Der Botschafter Aserbaidschans in Österreich, Rövşən Sadıqbəyli, erklärte in seiner Ansprache, dass das Aserbaidschanische Kulturzentrum zu den aktivsten aserbaidschanischen Kulturinstitutionen im Ausland zählt. Er betonte, dass sich das Zentrum seit seiner Gründung nicht nur zu einem wichtigen Träger der aserbaidschanischen Kultur, sondern auch zu einem bedeutenden Element der „Soft-Power“-Politik des Landes entwickelt habe.

Der Botschafter hob hervor, dass Wien als eine der Musikhauptstädte der Welt zugleich eine besondere Bedeutung für die Präsentation der aserbaidschanischen Kultur in Europa besitzt. Seinen Worten zufolge dient das Kulturzentrum nicht nur als Treffpunkt der aserbaidschanischen Diaspora, sondern erfüllt zugleich die Funktion einer kulturellen Brücke zwischen Österreich und Aserbaidschan.

Im Rahmen der Veranstaltung sprach auch die Präsidentin der Organisation „Support for Peace“, Herta Margarete Habsburg-Lothringen. Sie betonte die Bedeutung des interkulturellen Dialogs, des gegenseitigen Verständnisses sowie friedensfördernder Initiativen und würdigte die Tätigkeit des Aserbaidschanischen Kulturzentrums in Österreich in diesem Bereich. Zugleich teilte sie mit, dass die von Leyla Gasimova geleitete öffentliche Organisation für ihre erfolgreiche Tätigkeit mit dem internationalen Preis „Flamme für den Frieden“ ausgezeichnet wurde. Es wurde darauf hingewiesen, dass mit diesem Preis weltweit Organisationen und Persönlichkeiten geehrt werden, die friedensfördernde Initiativen unterstützen und zur Entwicklung des interkulturellen Dialogs beitragen.

Leyla Gasimova bezeichnete diese Auszeichnung als hohe Anerkennung der Tätigkeit des Aserbaidschanischen Kulturzentrums im Bereich der Förderung des interkulturellen Dialogs und der Stärkung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Völkern.

Im Anschluss wurde ein Dokumentarfilm gezeigt, der dem 13-jährigen Bestehen des Aserbaidschanischen Kulturzentrums gewidmet war. Der Film präsentierte die vom Zentrum umgesetzten Projekte sowie Eindrücke und Meinungen von Gästen, die an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen hatten.

Im künstlerischen Teil des Abends gestalteten die aserbaidschanischen Musikerinnen und Musiker Rilaya Huseynova(Gesang) und Abuzar Manafzade (Klavier) ein Konzertprogramm. Dabei wurden aserbaidschanische Volkslieder sowie Werke aserbaidschanischer Komponisten aufgeführt.

Die Veranstaltung wurde mit einem Empfang fortgesetzt.